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Die jungen Alten auf der Görresburg in Nettersheim mit Petra Tutlies (hinter dem Matronenstein).

Ein Ausflug zu den Matronen

Archäologin Petra Tutlies leitete für die „Jungen Alten“ eine Expedition zu zwei gallo-römischen Tempelanlagen

„Oft wussten die Bürger schon lange vor den Archäologen, dass es in ihrer Umgebung eine Besonderheit gab“, sagte Petra Tutlies, Leiterin des LVR-Amtes für Bodendenkmalpflege in Wollersheim, bei einer Expedition zu zwei Matronenheiligtümern mit dem Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“.

Kein Wunder, dass die rund 25 Teilnehmer schon beim Anstieg im Wald von Pesch Schilder sahen, auf denen „Heidentempel“ stand: Der Volksmund hat das Areal, malerisch auf der Anhöhe „Addig“ gelegen, mit diesem Namen bezeichnet.

Die gallo-römische Tempelanlage war während des 1. bis 4. nachchristlichen Jahrhundert ein Kultplatz, auf dem keltisch-germanische Muttergottheiten verehrt wurden: Die Bewohner der Region brachten den sogenannten Matronen Opfer dar und erhofften von ihnen Schutz, Wohlergehen und gutes Gelingen. Wurden die Bitten erhört, stellte man in Erfüllung des Gelübdes einen Weihestein im Tempel auf.

Heute zählt das romantisch im Wald gelegene und zwischen 1913 bis 1918 von Hans Lehner ergrabene Areal zu den besterhaltenen römischen Kultanlagen in NRW und ist noch immer ein Anziehungspunkt für Anhänger von Naturreligionen, die hier ihre Jahresfeste feiern und die Matronensteine liebevoll mit Früchten, Ketten und Blumen schmücken.

Der zweite Teil der Expedition führte die „Jungen Alten“ nach Nettersheim, wo der gallo-römische Umgangstempel Görresburg Berühmtheit erlangt hat. Er wurde im 2. bis 4. Jahrhundert nach Christi erbaut und ist für die religionsgeschichtliche Forschung im Rheinland von großer Bedeutung.  Die Tempelanlage, 1909 ebenfalls von Hans Lehner entdeckt, liegt nahe an einem römischen Vicus aus der gleichen Zeit und besticht durch ihre Lage auf einer Anhöhe, die einen weiten Blick über das Land ermöglicht.            ush



Auf Autofahrt nach Mariawald. Hildegard Kremers (dritte von rechts) hatte mit ihren Mitstreitern einen witzigen Sketch erarbeitet.

Gute Laune garantiert

Neujahrsempfang der „Jungen Alten“

Einen selbst bemalten Schmunzelstein schenkte die Vorsitzende der „Jungen Alten“, Hilde Amrein, allen Besuchern des Neujahrsempfangs ihres Vereins im WIZE-Wasser-Info-Zentrum. Der Grund: Das fröhlich lachende Gesicht auf dem kleinen Steinchen soll seinen Besitzer das ganze Jahr über daran erinnern, positiv zu denken, auch an trüben Tagen.

Heiterkeit war auch beim Empfang das Gebot der Stunde. Ein Sketch des Vorstands, bei dem sich Hilde Amrein, Robert Feicke, Wolfgang Virnich und Hans-Peter Klein mit unterschiedlichen Texten verhedderten, fand ebenso Beifall wie der turbulente Autoausflug von Heimbach nach Mariawald, für den Hildegard Kremers eine muntere Schar bunt verkleideter Mitfahrer engagiert hatte.

Nicht zuletzt sorgte auch das Dürener Salon-Swingtett für gute Laune mit unvergesslichen Evergreens und Wiener Walzern. Das werte Publikum zeigte sich äußerst sangesfreudig.
 

Nicht wegschauen, wenn Hilfe nötig ist

Heimbachhilfe bittet um Spenden für die diesjährige Weihnachtsaktion

Wenn sich die Mitglieder der Heimbachhilfe an der Hengebachstraße 8 treffen, fällt immer wieder der Blick auf ein Foto, das Hildegard und Josef Klinkenberg zeigt. Das Ehepaar, das vor wenigen Wochen zwischen Heimbach und Vlatten tragisch verunglückt ist, war immer bereit, anderen zu helfen und zählte zu den engagierten Mitarbeitern der Vereinigung. „Wir sind sehr traurig darüber, dass die Beiden von uns gehen mussten, und wir werden sie nie vergessen“, sagt Hilde Kleinschmidt, die Leiterin der Heimbachhilfe. „In ihrem Sinne wollen wir weiter arbeiten und nicht wegschauen, wenn wir sehen, dass unsere Hilfe benötigt wird.Gerade in den Wochen vor Weihnachten gibt es besonders viel zu tun, denn wie in den vergangenen Jahren bittet die Heimbachhilfe um Spenden für Lebensmittelgutscheine, deren Erlös in Zusammenarbeit mit dem Sozialamt kinderreichen Heimbacher Familien, aber auch Müttern und Rentnern helfen soll, ihre Festtafeln zu bereichern.
Wer die Aktion unterstützen möchte, kann auf das Konto der „Heimbachhilfe“ spenden - bei der Volksbank Heimbach mit der Nummer 510 4935 020 und der IBAN VDE89 3706 9342 5104 9350 20
Die Leiterinnen der drei Arbeitsgruppen der „Heimbachhilfe“, Hilde Kleinschmidt, Karin Breuer und Gisela Lüth, garantieren, „dass jeder gespendete Euro einem guten Zweck zukommt“.
Die Kleiderstube der Heimbachhilfe im Verein „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ ist jeden Donnerstag geöffnet von 14.30 Uhr bis 17.30 Uhr. Derzeit wird das Möbellager aufgelöst. Wer noch Einrichtungsgegenstände benötigt, sollte Kontakt aufnehmen: Telefonisch ist die „Heimbachhilfe“ erreichbar über Hilde Kleinschmidt, Telefon: 02446/ 3155, Gisela Lüth, 02446/ 478 und Karin Breuer, Tel.: 02446/ 3111.                                                        ush

Picknick im Dreivierteltakt




Was könnte schöner sein als ein sommerliches Picknick im Grünen, umrahmt von stimmungsvoller Musik? Der Kurpark in Heimbach ist die ideale Kulisse für solch einen Abend, denn die Szenerie ist voller Romantik: Während hoch auf den Felsen Burg Hengebach angestrahlt wird, plätschert die Rur durch Wiesen, erhellen Fackeln  und Kerzen die Tischchen und Stühle der Besucher.
Am Samstag, dem 6. August 2016, ab 18 Uhr, ist es wieder soweit. Das Salonorchester „Achso!“ aus Aachen kommt zum fünften Mal nach Heimbach, und alle Musikfreunde sind herzlich eingeladen. Die jungen Musiker spielen einen Sommerabend lang alles, was zum Träumen und Tanzen einlädt: „Geschichten aus dem Wienerwald“ von Franz Léhar werden ebenso zu hören sein wie der „Kaiser-Walzer“ von Johann Strauss oder „Eine Mondnacht auf der Alster“ von Oscar Fetràs.
Passend zum Ohren- und Augenschmaus darf jeder sein Picknick mitbringen; auch Stühlchen, Tisch und Kerzen sind überaus nützlich. Wer nicht so viel tragen möchte, kann auf Stühle im Kurpark zurückgreifen. Schon ab 18 Uhr darf sich jeder einen guten Platz sichern; nah an der Kurparkbühne, wo der Sommer einen Abend lang zum Fest wird. Ab 19 Uhr beginnt die Walzerseligkeit.
Der Eintritt zum Picknick-Konzert ist frei. Jeder soll die Möglichkeit haben, an dem außergewöhnlichen Abend teilzunehmen. Spenden für die Musiker sind willkommen.

Gemeinsam gut älter werden

Die "Jungen Alten" wählten einen neuen Vorstand



Die neue Vorsitzende Hilde Amrein, ihr Stellvertreter Robert Feicke (rechts) und Kassierer Wolfgang Virnich

Nach neun erfolgreichen Jahren haben die „Jungen Alten Heimbach e.V.“ einen neuen Vorstand gewählt. Hilde Amrein wird künftig als Vorsitzende die Geschicke des Vereins leiten, ihr Stellvertreter ist Rechtsanwalt Robert Feicke und zum Kassierer wurde Wolfgang Virnich ernannt.
Möglich wurde die Neuwahl, weil das bisherige Vorstandstrio mit Margret Bidaoui, Ulrike Schwieren-Höger und Marlene Segschneider sich nicht zur Wiederwahl gestellt hat. Der Hintergrund: Die Gründer und Ideengeber des mittlerweile 200 Mitglieder umfassenden Vereins, der sich über die Grenzen Heimbachs hinaus einen Namen gemacht hat, möchten es ermöglichen, dass ein neues Team frische Ideen in die Arbeit bringt.
Mit einer deutlichen Verjüngung des Vorstands durch Hilde Amrein soll dem Motto der „Jungen Alten“ Rechnung getragen werden: „Gemeinsam gut älter werden.“ Dies bedeutet, dass sich der Verein nicht als reine Seniorenvereinigung sieht, sondern wirklich dazu beitragen möchte, dass älter werdende Mitbürger in Geselligkeit aktiv Kraft und Freude finden. Interessierte in jüngeren Jahren sind deshalb herzlich willkommen.
Hilde Amrein hat sich bisher mit ihrer Kinder- und Jugendarbeit einen Namen gemacht und möchte eine enge Verbindung zwischen Jung und Alt ermöglichen.
Die Entwicklung der „Jungen Alten“ war ungewöhnlich: Von der Gründung im Jahr 2006 an schrieb der Verein eine Erfolgsgeschichte. Schon im ersten Jahr wurden die Initiatoren von einer Kommunalzeitung zu „Menschen des Jahres“ gewählt, und 2010 überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn den Akteuren den „Ehrenpreis für soziales Engagement“.
Die reguläre Gruppenarbeit, die viele Freizeitvergnügen wie Singen, Spielen, Walken, Handarbeiten, Kegeln, Fahrradfahren, Motorradfahren, Malen, Töpfern, Basteln und Gärtnern umfasst, wird seit Jahren um Ausstellungs- und Theaterfahrten, Konzertangebote und Lesungen erweitert. Das romantische Picknickkonzert, das alle zwei Jahre im Heimbacher Kurpark stattfindet, ist in der ganzen Region bekannt. Und auch die Heimbachhilfe hat einen festen Platz im Stadtleben und bietet kostengünstig Kleidung, Möbel und Unterstützung an. 
 



Ulrike Schwieren-Höger, Galerist Jürgen Kött-Gärtner und Paula Schipperges (von links) waren sichtlich bewegt vom Erfolg des Abends.

Höhen und Tiefen eines Genies

Mozart-Abend der „Jungen Alten“ und der Galerie "treppauf-treppab" war ein großer Erfolg 

Die Heimbacher Journalistin Beate Weiler-Pranter schrieb für Ihren Online-Dienst „EifelOn“ folgenden Artikel über einen von den „Jungen Alten“ und der Galerie „treppauf-treppab“ veranstalteten Mozartabend: 

Mozart hatte kein leichtes Leben!“ Mit diesem finalen Satz endete ein eindrucksvoller Abend im Atelier „treppauf – treppab“. Unter dem Titel „Drei Busserln, zuckersüße, fliegen daher“ hatten Ulrike Schwieren-Höger und Paula Schipperges das wechselvolle Leben des begnadeten Komponisten Revue passieren lassen. In ihrem 90-minütigen Programm spannten sie – literarisch wie musikalisch – den Bogen vom umjubelten Wunderkind bis hin zum mittellosen Genie, das 1791 im Alter von nur 35 Jahren starb und in einem Armengrab beigesetzt wurde.
Allein die Auswahl der Briefe, die von Ulrike Schwieren-Höger mit wandlungsfähiger Stimme und beredter Mimik gelesen wurden, machten die Stationen von Mozarts Lebens deutlich: Höhenflüge und Abstürze. Ovationen und Bettelbriefe. Eng verzahnt mit Mozart-Kompositionen, die Paula Schipperges einfühlsam am Klavier interpretierte, entstand so ein komplexes Bild jenes Wolfgang Amadeus Mozart, der Musikgeschichte schrieb.
Mit drei Jahren, so erfuhr das Publikum, saß er bereits das erste Mal am Klavier. Und im Alter von acht Jahren komponierte er sein erstes Menuett, das anschließend durch den Raum perlte. Mit Auszügen aus seinen zahlreichen Briefen und Kompositionen zeichneten die beiden Akteure die wichtigsten Lebensmomente von Mozart mosaiksteinartig nach: Wien, wo der talentierte Knabe auf dem Schoß von Kaiserin Maria Theresia saß und für sein fingerfertiges Spiel mit einem goldverbrämtem Gewand belohnt wurde. Der kleine Bursche verkörperte zur damaligen Zeit „lebendige Töne, die angefasst werden können.“
Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs scheinen ihm selbst die Konzertreisen quer durch Europa wenig auszumachen: „Die Reise war angenehm, es war mir überhaupt nicht kalt und in unserer Kutsche ist es so warm wie in einem Zimmer.“ Später werden ihm diese Kutschfahrten zur Qual und er notiert, er wolle lieber zu Fuß gehen, als erneut in solch einem unbequemen Postwagen zu fahren…
Das Publikum im Atelierhaus von Luise und Jürgen Kött-Gärtner erlebte Mozarts Glück über gelungene Uraufführungen, hörte von Eifersucht und Intrigen, aber auch turbulenten Nonsens. Im Geburtstagsgedicht für seine ältere Schwester Nannerl purzeln die Worte ausgelassen aufs Papier und mit einem Brief an seine Frau Constanze gehen die „zuckersüßen Busserln“ auf die Reise.
Auch tiefe Verzweiflung wurde thematisiert, denn auf der Suche nach einer Anstellung war Mozart später häufig gezwungen, an den Höfen zu „antichambrieren“ und in ungeheizten Vorzimmern auf sein Vorspielen zu warten. Über solche Demütigungen beklagt er sich bitterlich in Briefen an seinen Vater Leopold. Die Zuhörer konnten ebenfalls an seinen Triumphen teilhaben, wenn nach der Prager Aufführung von „Figaros Hochzeit“ auf allen Straßen zu seiner Musik getanzt, gespielt und gesungen wurde… Natürlich durfte bei der anderthalbstündigen Konzertlesung Mozarts berühmte “Alla Turca” nicht fehlen, bei der die Finger von Paula Schipperges über die Tastatur tanzten.
Ein intensiver Abend, der mit dem Lied „Komm lieber Mai, und mache“ ausklang. Beseelt von dem anderthalbstündigen Programm stimmte das Publikum mit ein. Die Spenden, die nach der kostenlosen Konzertlesung gesammelt wurden, kommen der Initiative Dürener Syrienhilfe zugute, die damit Schultaschen für syrische Flüchtlingskindern finanzieren kann.


Mizard vertonte Psalmen


Das Ensemble Mizard begeisterte in Heimbach

In der Heimbacher Evangelischen Kirche, Schönblick, fand ein außergewöhnliches Konzert statt: Das Trio "Mizard" trug vertonte Texte aus dem Buch der Psalmen auf höchst ungewöhnliche Weise vor.
Tenor Ulrich Cordes wurde von Johannes Lemke am Saxophon und der Pianistin Laia Genc begleitet. Cordes und Lemke hatten ihre Zusammenarbeit zunächst mit Improvisationen über gregorianische Motive begonnen. Durch die Begegnung mit Laia Gend entwickelte sich ihre Musik weiter: Aus Improvisation wurde Komposition. Das Ergebnis war eine bewegende Musik, die den uralten Texten eine neue, eindringliche Lebendigkeit schenkte. Ein ungewöhnliches Hörerlebnis.
Die Veranstaltung war von den "Jungen Alten in Zusammenarbeit mit der Galerie "treppauf-treppab" organisiert worden.
Das fast 100-köpfige Publikum spendete begeisterten Beifall.
 

Immer jünger und vitaler 

Neujahrsempfang der „Jungen Alten“ mit einem bunten Programm

Die „Jungen Alten“ feiern im April ihren neunten Geburtstag. Ein Grund, nach vorn zu schauen, dachte die Leiterin der Malgruppe, Gisela Mertins. Auf dem Neujahrsempfang des Vereins wagte sie einen verwegenen Blick in die Zukunft und erntete dafür stürmischen Applaus. In ihrer Vision hatten sich die Jungen Alten im Jahr 2047 prächtig entwickelt, waren in aller Welt bekannt und konnten sich kaum retten vor Anfragen, zumal sie – dank eines Wundermittels von Vereinsarzt Dr. Mohamed Bidaoui – immer vitaler und jünger geworden waren. Kein Wunder, dass der Doc für diese Pillen den Nobelpreis bekam…
Auch ohne solch phantastische Zukunftsaussichten konnte die Vorsitzende Margret Bidaoui den rund 100 Vereinsmitgliedern im WIZE eine erfreuliche Bilanz des Vereinsjahrs präsentieren. Ihr Rückblick auf gelungene Veranstaltungen und intensive Gruppenarbeit zeigte, dass der Verein erfolgreich arbeitet. Die Heimbachhilfe konnte sogar einen Spendenrekord vermelden.
Grund zum Feiern gab es also genug. Und das ließen sich die Jungen Alten nicht nehmen: Ulrike Schwieren-Höger führte durch ein Programm voller unterschiedlicher Akzente: Helmut Breuer präsentierte Dias von Heimbach, die auch neue Errungenschaften wie das Feriendorf umfassten, und der Chor mit Frank Ledig am Akkordeon sang ein von Dagmar Ledig geschriebenes und komponiertes Lied: „Komm doch mit uns in die Eifel“. Guido Geulen steuerte eine besondere Idee bei. Während der Ausflüge der Motorradgruppe „Rolling Rabbits“ von Reiner Wergen hatte er eine Filmkamera ans Lenkrad montiert und präsentierte den Zuschauern, wie es ist, auf einem Bock zu sitzen und durchs schöne, grüne Grenzland zu fahren.
Zum Abschluss zeigten Hildegard Kremers, Hildegard Klinkenberg und Rita Porwol ihr Schauspieltalent: Der Sketch um einen Jungen, der Papa und Mama um Hilfe beim Lösen einer Rechenaufgabe bittet, erntete viele Lacher.
Musikalisch umrahmt wurde der Neujahrsempfang von Peter Janton am Keyboard und Joachim Leonhardt am Bass so schwungvoll, dass einige zum Schluss der Veranstaltung sogar ein Tänzchen wagten.


Winterzauber – ein magisch-stiller Abend

„Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer, sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an und scheut nicht süß noch sauer.“ Ein Gedicht wie das von Matthias Claudius war ebenso zu hören wie Rainer Maria Rilkes „Der Winter kommt und mit ihm meine Alte...“ oder Ulla Hahns „Winterlied“.
Auf Einladung des Vereins „Die jungen Alten“ beleuchtete die Schauspielerin Anne Fink im Haus des Gastes den Winter mit Texten unterschiedlichster Art. Passend zum Anlass – dem 40-jährigen Jubiläum der Stadtbücherei Heimbach – hatte sie eine ganze Bibliothek durchstöbert und bewies, dass Klassiker wie Voltaire zu den stillen, dunklen Monaten ebenso etwas zu sagen haben wie moderne Zeitgenossen.
Der Jahreszeit entsprechend, setzte Anne Fink auf die Magie der Ruhe und Nachdenklichkeit. Konzentriert lauschten die rund 50 Zuhörer auch den längeren Geschichten, die sie in eine Wunderwelt der Phantasie führten, wo – wie bei Ingeborg Bachmann – sogar Träume gekauft werden konnten, allerdings zu einem hohen Preis: Der Lebenszeit.
Stimmungsvoll umrahmt wurde die Lesung von Susanne Rögele an der Altflöte und Ulrike Schwieren-Höger an der Gitarre, die Tänze aus der Renaissancezeit spielten.     
        

Ein Spaziergang voller Geheimnisse

Zu einem Spaziergang voller Geheimnisse hat die Aachener Märchenerzählerin Lotte von der Inde ihre Zuhörer eingeladen: Bei einem Bummel vorbei an den plätschernden Wassern der Rur erzählte sie von der „Anderswelt“, in der Geister, Wesen, Feen, Ahnen und Gottheiten mit den Menschen Kontakt aufnehmen, um sie auf ihrer Suche nach Wahrheit und Weisheit zu unterstützen, aber auch, um sie herauszufordern und auf die Probe zu stellen. Die Geschichten entstammten der keltischen Mythologie. Im Anschluss an den Spaziergang waren alle Teilnehmer zu einem kleinen Umtrunk im Kurpark eingeladen worden, wo der Nachmittag stimmungsvoll ausklang. 



Unser Bild zeigt die Wasserfrau Undine alias Cordula Schmidt bei ihrem Tanz im Kurpark.

Magische Momente

Picknickkonzert im Kurpark mit dem Salonorchester „Achso!“ und dem Theater „PANTAO“

Zuerst war es dieses tiefe Blau, das aufschreckte; flatternde Bänder, die direkt aus der Rur zu kommen schienen. Dann tanzte Undine im Park. Die Wasserfrau, geheimnisvoll und mächtig wie ihr Element, schien zu schweben mit den Klängen der Wellen und des Windes. Weit wehten ihre Wasserfahnen, kräftig waren ihre Bewegungen, wirbelnden Strudeln gleich. Die Tänzerin Cordula Schmidt vom Theater „PANTAO“, völlig vermummt in gleißendem Blau, war die Überraschung beim Picknickkonzert, zu dem die „Jungen Alten“ in den Heimbacher Kurpark eingeladen hatten.
Trotz der unsicheren Wetterlage waren fast 200 Besucher gekommen, bepackt mit Schnitzelchen und Gurken, Käsewürfeln und Radieschen, um zum vierten Mal den Klängen des Aachener Salonorchesters „Achso!“ zu lauschen. Sie wurden nicht enttäuscht: Wider jede Vorhersage riss der Himmel auf, die Sonne tunkte die Kurparkwiese in ihr goldenes Licht und verzauberte die Atmosphäre. Fröhlichkeit spiegelte sich auf den Gesichtern und wenn die „Donauwellen“ oder „Orpheus in der Unterwelt“ erklangen, gab es Beifall und Bravorufe.
Beinahe bis Mitternacht spielten die neun jungen Musiker von „Achso!“ für die Heimbacher Zuschauer. Und als sich die Dunkelheit über den Kurpark legte, die angestrahlte Burg Hengebach vom Felsen grüßte und auf den Tischchen Kerzchen und Windlichtern leuchteten, wurde getanzt – zu Tangos und Cha-Cha-Cha zu Boogie und Foxtrott. Zur Entspannung war  immer wieder ein Walzer zu hören, der glückselig in die warme Sommernacht schweben ließ,  und wahrhaft magische Momente herbeizauberte.         

Neben dem Gitarristen Fedor Volkov beherrschte eine Skulptur von Luise Kött-Gärtner die Bühne: Die Kugel war mit aktueller Berichterstattung über die Krimkrise gefüllt.    


Zauber der leisen Klänge  

Gitarrist Fedor Volkov gab ein berührendes Konzert  in der Galerie
„treppauf-treppab“

Still war es, andachtsvoll still, als der Gitarrist Fedor Volkov das katalanische Lied „El Noi de la Mare“ interpretierte, eine innige Verehrung der Mutter Gottes. Das Stück war einer der Höhepunkte des Frühlingsgitarrenkonzerts, zu dem die „Jungen Alten“ gemeinsam mit der Heimbacher Galerie „treppauf-treppab“ eingeladen hatten.
Wie es die derzeit krisengeschüttelte politische Lage will, wurden die gefühlvollen Klänge untermalt von der Sorge um den Weltfrieden: Neben Fedor Volkov beherrschte die Skulptur „Gemeinsam sind wir stark“ von Hausherrin und Bildhauerin Luise Kött-Gärtner die Bühne: Drei Bronzefiguren tragen eine Kugel, gefüllt mit Zeitungen der letzten drei Wochen, in denen Artikel über die Ukraine und die Krimkrise die Schlagzeilen bestimmten.
Das Zusammenspiel von Musik und Politik war kein Zufall: Der Ukrainer Fedor Volkov, in Mechernich lebender Musiker und Gitarrenlehrer, blickt derzeit voller Sorge auf die Geschehnisse in seiner Heimat, denn seine Mutter lebt in Chernihiv, 120 Kilometer nördlich von Kiew, und sein Bruder berichtet als Journalist aktuell über die Ereignisse, deren Verlauf Volkov mit größter Sorge erfüllen.
Der Stimmungslage des Gitarristen entsprechend waren es deshalb vor allem die leisen Klänge, die das Publikum verzauberten: Die wunderbare Interpretation eines Satzes aus dem „Concerto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo etwa oder „La Muerte del Angel – Der Tod des Engels“ von Astor Piazzolla.
Ein Lächeln zauberte Volkov auf die Gesichter der Zuschauer mit seinem zarten Vortrag des Volkslieds „Kommt ein Vogel geflogen“, das schon Baden-Powell für die Gitarre entdeckt hat. Mit dem temperamentvollen „Tango en skai“ von R. Dyans eroberte Volkov endgültig die Herzen der Zuhörer, die so zahlreich gekommen waren, dass sogar noch Plätze auf der Galerie und auf Gartenstühlen gesucht werden mussten.
Lang anhaltender Applaus war dem Gitarristen sicher für einen stilvollen und nachdenklich stimmenden Abend.                                                             ush

Gemeinsam gut alt werden 

„Junge Alte“ mit Ehrenpreis ausgezeichnet 

Freude spiegelte sich in den Gesichtern; denn das Ereignis war ungewöhnlich: Zu „Like a satellite“, dem Siegersong des europäischen Gesangswettbewerbs von Lena Meyer Landrut,  wurden Vertreter von  Vorstand und Beirat des Vereins „Die jungen Alten Heimbach e.V.“ auf die Bühne der Düren-Arena gerufen und mit dem „Ehrenpreis für Soziales Engagement“ ausgezeichnet.
Landrat Wolfgang Spelthahn nannte in seiner Laudatio die Gründe für die Preisvergabe: „Gemeinsam gut alt werden ist die Idee, die hinter dem Engagement der „jungen Alten“ steckt. Jeder, der sich berufen fühlt, kann unter dem Dach des Vereins eine Gruppe gründen und zum gemeinsamen Tun einladen. Auch die hilfsbedürftigen Mitbürger werden nicht vergessen: Die  jüngste Idee der „Jungen Alten“ ist die Gründung einer Kleiderstube und eines Möbellagers mitten in Heimbach. Hier werden preiswerte Dinge für den täglichen Gebrauch abgegeben.“
Bei der 10. Verleihung des „Ehrenpreises für Soziales Engagement“ wurden insgesamt 25 Einzelpersonen und Gruppen ausgezeichnet, die sich ehrenamtlich zum Wohle der Gemeinschaft engagieren, und von einer unabhängigen Jury ausgewählt worden waren.
Die Auszeichnung ist mit einer – wie Wolfgang Spelthahn betonte – „sicher nur symbolischen Summe von jeweils 250 Euro als kleines Dankeschön“ verbunden. Außerdem bekam jeder Preisträger eine Urkunde, die in Heimbach fortan in den Räumen der „Heimbachhilfe“ an der Hengebachstraße 8 hängen wird, und alle Mitglieder noch lange an diesen schönen Tag erinnert.
Den Vorschlag zur Preisverleihung an die „Jungen Alten“ hatte Bürgermeister Bert Züll gemacht.



 

 

 

 







 

 



         

 

 

                                                                               



  




 





 



    
 



 

 

 

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